Hunde gelten als besonders treu und anhänglich, weshalb sie oft auch als "bester Freund des Menschen" bezeichnet werden. Kein anderes Tier kann den Menschen so gut verstehen und in ihm "lesen" wie der Hund und so ist er immer noch das beliebteste Haustier.

Vor- und Nachteile von Hunden als Haustiere

Hunde sind immer - ohne Ausnahme - anspruchsvolle und zeitintensive Haustiere. Deshalb stehen immer wieder Hundeliebhaber vor dem Problem, dass sie zwar gerne einen eigenen Hund hätten, aber nicht die Zeit dazu haben.

Ein Hund muss erzogen werden, um kontrollierbar zu sein. Nur so ist er ein angenehmer Zeitgenosse und sein Besitzer kann ihn sicher auch durch Gefahren lenken und ihm ein angenehmes Leben bieten. Doch die Erziehung muss vom ersten Tag an beginnen, kann sich keine Pausen erlauben und dauert ein Hundeleben lang - auch wenn in den meisten Fällen der größte Teil der Arbeit bei einem zwei- bis dreijährigen Hund geschafft ist.

Ein weiterer zu bedenkender Punkt bei der Überlegung "Hund" sind die Kosten: Ein Hund ist nicht gerade billig. Da er meist nicht zu den kleinsten Haustieren zählt, braucht er natürlich auch eine Menge Futter. Zudem kommen dann noch die Ausstattung, Steuer, Versicherungen, Vereinsbeiträge etc. dazu - und natürlich die Anschaffungskosten.

Sollte man aber dazu bereit sein all das in Kauf zu nehmen, ist ein Hund eine Bereicherung. Neben der regelmäßigen frischen Luft und Bewegung, zu der ein Hund verhilft, wirkt die Anwesenheit eines Hundes entspannend. Gemeinsame Aktivitäten machen Spaß und ein gut in die Familie eingegliederter Hund sorgt für ein ausgefüllteres Leben.

Rassehunde

Die Wahl des Hundes ist eine wichtige Entscheidung und sollte wohl überlegt sein. Schließlich wird das neue Familienmitglied die nächsten 10 bis 18 Jahre ein ständiger Begleiter sein.

Natürlich hat jeder Hund einen anderen Charakter und es gibt auch rennfaule Huskies und dumme Border Collies - aber dies sind doch Ausnahmen, in der Regel hat die Rasse durchaus mehr oder weniger Einfluss auf die Ansprüche des Hundes. Ein Golden Retriever ist nunmal keine Dogge und eine Dogge kein Dackel - egal wie Rasseuntypisch der ein oder andere Vertreter seiner Art auch sein mag, an dieser Tatsache lässt sich nicht rütteln.

Die Entscheidung, ob es nun ein Rassehund oder ein Mischling, ein kleiner oder ein großer Hund, ein Jagd- oder ein Hütehund sein soll, muss genau abgewägt werden. Denn jeder Hund und jede Rasse hat ganz besondere Ansprüche an Ihre Halter und eine voreilige Entscheidung, spontan und nur nach dem Aussehen gefällt, kann für alle Beteiligten die nächsten Jahre zum Alptraum werden lassen.